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Heizung und Solarthermie

Warum soll ich meine Heizung modernisieren?

Die Energiekosten steigen – das ist angesichts der zunehmend knapper werdenden fossilen Brennstoffe kein Wunder. Wer jetzt bei seinem alten Heizkessel-Veteranen bleibt, verheizt viel Geld. Eine energiesparende und umweltschonende Heiztechnik rechnet sich dagegen schon nach relativ kurzer Zeit.

Viele Hauseigentümer zögern jedoch, sich von ihrem in die Jahre gekommenen Schätzchen zu verabschieden. Die Räume sind mollig warm, Warmwasser steht auch jederzeit bereit – die Heizung scheint doch prima zu funktionieren. Dass die meisten alten Heizkessel mehr schlecht als recht laufen und viel zu viel Energie brauchen, wissen nur wenige. Sie merken es erst, wenn ihre Heizkostenrechnung Jahr für Jahr trotz milder Winter steigt.

Wärmepumpe, Brennwertheizung, Pellets, Solarthermie zur Unterstützung der Warmwasser- und Heizenergiebereitung – mit diesen Begriffen können die meisten nicht allzu viel anfangen. Wer mehr wissen und Heizungssysteme sowie Energieträger vergleichen möchte, ist bei energiewelt.de genau richtig. Sie können sich informieren, analysieren und planen. Damit Sie das System finden, das zu Ihren Ansprüchen passt.

Die Vorteile einer modernen Heizungsanlage:

Energieeinsparung

In Privathaushalten wird mehr als 80 % der Energie für die Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser benötigt. Deshalb ist ein genauer Blick auf das Heizungssystem bares Geld wert. Mit dem Einbau einer modernen Heizungsanlage und der Installation einer solarthermischen Anlage zur Trinkwassererwärmung können Sie den Energieverbrauch und damit die Kosten über 25 % senken!

Die Effizienz eines Heizkessels wird nach dem sog. Nutzungsgrad bewertet. Der Nutzungsgrad gibt an, wie viel Prozent des eingesetzten Brennstoffs tatsächlich in Wärme gewandelt werden kann.

Auch Thermostate helfen beim Energiesparen:

Jedes Grad Raumtemperatur, das Sie einsparen, senkt Ihre Heizkosten um ca. 6 %. Dafür müssen Sie nicht ständig mit einem Thermometer herumlaufen oder gar frieren – moderne Thermostatventile, mit denen alle neuen Zentralheizungen ausgerüstet sind, drosseln automatisch die Wärmezufuhr nach Ihren Wünschen. Sie lassen sich auch bei Altanlagen leicht nachrüsten und nach Bedarf und Tageszeit für jeden einzelnen Raum programmieren.

Wann sollten Sie in eine neue Heizungsanlage investieren?

  • Ihre Heizung ist 20 Jahre und älter.
  • Die Ummantelung des Kessels weist eine hohe Oberflächentemperatur auf – mehr als lauwarm. Dies deutet auf überhöhte Bereitschaftsverluste hin.
  • Ihre Heizungsanlage muss repariert werden – das kann ein Anlass sein, die Anlage komplett zu erneuern oder den Umstieg auf ein anderes Heizungssystem zu überprüfen.
  • Durch Modernisierungsmaßnahmen wurde der Wärmebedarf des Gebäudes deutlich reduziert.

Umweltschutz

Wussten Sie, dass jeder Bundesbürger ca. 11 Tonnen CO2 jährlich erzeugt? Ein Viertel davon sind laut Zentralverband Sanitär-Heizung-Klima „hausgemacht“: durch Wärmeerzeugung und Warmwasserbereitung!

Die meisten Heizungsanlagen werden mit fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas betrieben. Diese Brennstoffe gehen nicht nur in absehbarer Zeit zu Neige – sie sind außerdem verantwortlich für die klimaschädlichen CO2-Emissionen. Etwa 140 Millionen Tonnen CO2 werden jährlich in Deutschland während der Heizperiode in die Luft geblasen. Das ist auch kein Wunder: Denn von den rund 15 Millionen hiesigen Heizungsanlagen sind fast ein Drittel älter als 15 Jahre, 16 % sogar älter als 19 Jahre. Solche Anlagen verbrauchen viel Energie und geben deutlich mehr Schadstoffe an die Umwelt ab als moderne Heizungsanlagen.

Der durch Heizung und Wassererwärmung verursachte Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid (CO2) kann in den meisten Einfamilienhäusern um 60 % und mehr gesenkt werden. Das wird nicht nur durch eine neue Heizungsanlage möglich, sondern auch durch eine gute Wärmedämmung und dichte Fenster.

Wer die Umwelt schonen will, sollte bei einer ohnehin anfallenden Renovierung schon heute auch nachwachsende Rohstoffe und regenerative Energien bei der Planung berücksichtigen. Sie können klassische Heizsysteme unterstützen oder auch ganz ablösen.